Ein Novum auf der Räuberbahn: 2026 fuhren die Züge erstmals bereits am Ostersonntag und Ostermontag – und damit so früh, wie noch nie. Klar, dass wir uns hierfür etwas Besonderes ausgedacht haben. 🙂 380 Fahrgäste jeden Alters ließen sich bei bestem Wetter vom Motto „Hase trifft Räuber“ in die Züge locken und wurden von einer genialen Aussicht auf die verschneiten Alpen und einem bunten Programm im Zug belohnt. Besonders Kinder (und auch große Kinder) konnten gar nicht genug von den Geschichten des Räubers und vom Hasen bekommen und sangen bei den musikalischen Einlagen kräftig mit. Und natürlich hatte der Hase auch allerlei leckere Überraschungen dabei.

Auch ein Kamerateam des SWR war mit von der Partie und filmte für einen Kurzbericht in SWR Aktuell. Besonders freut uns, dass der Beitrag u. A. auch in den Hauptnachrichten am Sonntagabend um 19.45 Uhr lief. Wer diesen verpasst hat, kann ihn sich noch in der Mediathek anschauen (Bild anklicken, der Beitrag kommt ab Minute 06:40).

Mit dem Start in die neue Räuberbahn-Saison haben wir auch einen neuen Fahrplan eingeführt. Wie bisher bleibt es bei jeweils drei Verbindungen hin und zurück. Allerdings gibt es sowohl beim Saisonverkehr, als auch bei der Bürgerbahn, diverse Anpassungen auf dem Abschnitt Altshausen – Pfullendorf. So sind die Unterwegshalte Hoßkirch-Königseggsee, Ostrach und Burgweiler nun Bedarfshalte. Auch die tatsächlichen Fahrzeiten haben wir neu gemessen und die Ergebnisse in den Fahrplan eingearbeitet. Durch diese Optimierungen ist es uns gelungen, die Verbindungen um ca. 10 Minuten zu beschleunigen und trotzdem die Anschlüsse in Altshausen zu ermöglichen. Dadurch steigt die Attraktivität unserer Bahn gegenüber dem Bus. Für die Zukunft sind außerdem schrittweise weitere Verbesserungen an der Infrastruktur geplant, damit unsere Fahrgäste dann sogar noch schneller an ihr Ziel kommen.
Die erste Fahrt wurde wenige Kilometer vor Pfullendorf leider abrupt aus dem Takt gerissen. Unbekannte hatten dermaßen viele Steine auf den Schienen platziert, dass unser Lokführer sich zu einer Notbremsung gezwungen sah. Bis Pfullendorf war die Weiterfahrt dann nur noch im Schrittempo möglich, da ein Bahnmitarbeiter vor dem Zug hergehen und über 200 Steine und andere Gegenstände von den Schienen räumen musste, obwohl die Strecke in den Tagen zuvor bereits vom Förderverein auf Hindernisse kontrolliert worden war.
Das Betreten der Gleise ist nicht nur verboten, es ist auch lebensgefährlich. Außerdem stellt das Platzieren von Gegenständen auf Schienen eine Straftat dar und wird als „Gefährlicher Eingriff in den Bahnverkehr“ verfolgt.